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Nachruf auf Christine Trüb

Erst ein Jahr später haben wir vom Tod von Christine Trüb erfahren. Sie war eine langjährige Mitfrau von femscript.ch.

 

Christine Trüb wurde 1937 in Berlin geboren und wuchs bis 1939 in Paris, dann in Bern, Zürich und London auf. Sie studierte Logopädie und liess sich in Genf, Basel und Zürich in Gesang und Sprechtechnik ausbilden. Danach arbeitete sie als Logopädin an einer heilpädagogischen Sonderschule sowie als Sprecherin bei der Schweizerischen Blindenhörbücherei in Zürich. Jahrelang betreute sie als Redaktorin und Übersetzerin eine Zeitschrift von Terre des hommes. Von 1984 bis 1997 schrieb sie als freie Mitarbeiterin Feuilletons für die Beilage «Wochenende» der Neuen Zürcher Zeitung. Diese sind 1999 gesammelt in dem Band Das schwimmende Wort erschienen. Sie veröffentlichte ausserdem Lyrik in der Poesie Agenda des orte-Verlags. 1996 erschien ihre erste literarische Buchveröffentlichung. Im Jahr 2000 wurde sie an die Solothurner Literaturtage eingeladen.

 

Christine Trüb war Mitglied des Schweizerischen Schriftstellerinnen- und Schriftsteller-Verbandes, des PEN und des Netzwerkes schreibender Frauen. Sie lebte zuletzt in Zürich, wo sie am 6.12.2024 auch starb.

 

Siehe auch Artikel auf Wikipedia

Foto: Christine Trüb an der LesBar 2014 in Basel, wo sie ihre Erzählung «Sonntagmorgen» las.

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